Dienstag, 26. Februar 2013

Zusammenfassung des restlichen Jahres 2012

Mein Agi- Jahr 2012

Leider bin ich seit Sommer letzten Jahres nicht mehr dazu gekommen, hier regelmäßig über meine Agility-Erlebnisse zu berichten.   Um dennoch einen Überblick über unsere Aktivitäten und Erfolge im letzten Jahr zu geben, hier eine Übersichttabelle über aller Turniere und Ergebnisse.



Insgesamt verlief die Saison sportlich gesehen eher durchwachsen. Irgendwie konnte ich das gute Training bei Philipp bei den Turnieren nicht umsetzen. Klappten meine "durchgezogenen" Kontaktzonen beim Training inszwischen doch recht zuverlässig, so sprang Bolton bei Turnieren doch recht oft über die Zonen oder meine führende Hand hinweg.    Und wenn wir die Zonen einmal fehlerfrei geschafft hatten, dann war ich an anderer Stelle unkonzentriert oder zu hektisch, so dass Bolton dann Fehler machte oder verweigerte.


Es gab aber auch einige Highlights, die ich hier kurz chronologisch aufzählen und z.T. im Video zeigen möchte.

21. April:   Ü-50 Turnier SV OG Twisteden   V0 Platz 1 im Jumping


Zum Schluss wurde es zwar etwas "hakelig", aber Bolton hat gut aufgepasst und wir konnte fehlerfrei bleiben.


22. April:  HSV Tagebau Hambach, Arnoldsweiler   V0 Platz 1 im A-Lauf



Besonderheit an diesem Tag war die Wippe. Diese war nämlich vom ausrichtenden Verein selber gebaut und reagierte möglicherweise durch ihr Gewicht viel zu langsam und träge. Dadurch gab es unzählige "Wippenflieger", so dass sich die Richterin dann dazu entschloss, die Wippe sehr großzügig zu werten. So erklärte sie mir dann auch ihre Entscheidung, unseren Wippe nicht als Fehler zu werten, was ich beim Zieleinlauf noch gedacht hatte.  So bin ich dann mit etwas Glück zu einem V0 Platz 1 bei diesem Lauf gekommen...  Das hat mich natürlich riesig gefreut, auch wenn ich ein etwas komisches Gefühl dabei hatte... 


13. Mai:  HSV Krefeld Verberg,  V0 Platz 1 im Jumping

 Leider gibt es von diesem Lauf kein Video...


17. Juni:  DVG Bundessiegerprüfung in Emmendingen

Ein besonderes Highlight war für mich unsere erste Teilnahme bei der DVG Bundessiegerprüfung, die im Jahr 2012 in Emmendingen statt fand.  Entsprechend nervös und verkrampft war ich dann auch bei meinen Läufen.  Beim Jumping schafften wir eine fehlefreien Lauf und landeten damit auf einem für mich doch überraschenden 9 Platz.  Leider hab ich dann den A-Lauf vermurkst.  Nach etwas Glück am Stegabgang, wo der Richter den Zonenfehler von Bolton nicht angezeigt hat, hab ich ihn dann vor der Wand an einem Sprung vorbei gezogen, was eine Verweigerung zur Folge hatte, um ihn dann nach der Wand auf einer doch falsch überlegten Linie wieder an einem Sprung vorbei aber diesmal ins DIS zu schicken...

Trotzdem war dieses Wochenende ein großes Erlebnis für mich und es hat mit den vielen netten Leuten dort sehr viel Spaß gemacht...   Hier das Video dazu:




18./19. August:  Teilnahme an der "Border Collie Classic"

Im letzten Jahr fanden die bekannten "Border Collie Classics" in Deutschland statt. Es war schon ein sehr großes Erlebnis, zusammen mit vielen bekannten, internationalen Spitzensportlern zu starten und so viele tolle und auch verschiedenartige Border Collies laufen zu sehen.  Auch die Richter waren international und die Parcours entsprechend abwechslungsreich und anspruchsvoll.   Mit 37 - 38 Grad Celsius war es zwar wohl das heißeste Wochende des Jahres, aber wir haben alles gegeben und viel Spaß gehabt.

Hier unser bester Lauf, ein Jumping, gerichtet von R.Franck, bei dem wir ohne Fehler den Platz 22 von 245 Startern belegen konnten. Die anderen Ergebnisse sind der Tabelle oben zu entnehmen.




15. September: DVG HSG Rhein-Sieg,  V0 Platz 2 im Jumping

Im September habe ich mich gefreut, dass ich wieder eine Startzusage bei meinem alten Verein, der HSG Rhein-Sieg, bekommen habe.  Bestes Ergebnis war der 2.Platz beim Jumping am Samstag.




6. Oktober:  DVG HSG Ratingen,  V0 Platz 3 im A-Lauf

Auch für das jedes Jahr statt findende Herbstturnier der HSG Ratingen hatten wir wieder gemeldet. Das Wetter war eher mäßig, trotzdem gelang und ein recht flotter und runder A-Lauf... :-)




11. November: DKBS Ruhrpottschnauzen in Herne, V0 Platz 3 im Jumping

Den Abschluss des Jahre bildete letztes Jahr das Turnier der DKBS Agility Ruhrpottschnauzen in der Reithalle in Herne.  Richter war an diesem Tag Martin Schoffelmeer, mit dem ich auch zusammen bei Philipp trainiere und auf dessen Parcours ich mich besonders gefreut habe.  Um es kurz zu machen: sie waren beide sehr gut und rund zu laufen und haben viel Spaß gemacht.  Uns gelangen zwei sehr gute und recht schnell Läufe, leider habe ich im A-Lauf ein einer Stell zu eng geführt, so dass Bolton an der Hürde vorbei lief und wie eine Verweigerung kassierten.  Im Jumping blieben wir dann fehlerfrei und konnte Platz 3 erlangen. :-)




Damit ging eine recht abwechslungsreiche Saison zu Ende.  Meine sportlichen Erwartungen, die ich mir zu Beginn des Jahres gemacht hatte, haben sich nicht ganz bestätigt.  Trotzdem hat es immer sehr viel Spaß gemacht, nicht zuletzt auch deshalb, weil man auf den Turnieren immer nette Leute trifft, gesellig zusammen sitzen und fachsimpeln kann.  

Mittwoch, 11. Juli 2012

24./25. März, Agi Turnier bei der HSG Ratingen

Am 24. und 25. März gings zum Turnier nach Ratingen, unserem ersten "Freiluft-Turnier" in diesem Jahr. Richter waren am Samstag Jennifer Juchnew und am Sonntag Manfred Spiegel mit einer Richteranwärterin. Im Gegensatz zu den letzten Jahren spielte dieses Jahr auch das Wetter mit... :-).  Nach dem intensiven Training im Winter und dem Seminar bei Philipp war ich ganz besonders gespannt, wie ich das gelernte und geübte würde umsetzen können und ob leistungsmäßig eine Steigerung festzustellen sein würde. ber wie so oft, wenn man vielleicht etwas zu zuversichtlich ist, kam  es dann doch alles etwas anders...

Samstag 24.3.

A3-Lauf
Der Parcourverlauf gefiel mir eigentlich sehr gut.  Schon nach den ersten Sprüngen stellte ich fest, dass Bolton schnell unterwegs war.  Leider drückte ich ihn bei dem Versuch etwas zu stellen an der Hürde nach dem Slalom vorbei und bei seiner Runde zurück zur dieser Hürde sprang Bolton auch gleich mal auf die A-Wand, somit DIS :(.   Nach einer kleinen "Stunteinlage", weil ich über meine eigenen Füße gefallen bin und einem "abgesprungenen" Stegabgang hatte ich irgendwie keine Lust mehr... :(

Hier der Chaoslauf im Video:



Jumping 3:
Auch der Jumping Parcour von Jennifer sah sehr flüssig aus.  Er erschien mir durchaus machbar, eine knifflige Stelle sah ich nach dem Slalom, wo man den Hund über eine Hürde und dann in den hinteren Eingang eines Tunnels führen musste.  Vor dem Start habe ich diese Stelle noch mit den verschiedenen Leuten diskutiert und von den meisten gehört, dass sie dort sicherheitshalber einen Wechsel eingeplant hatten, um die Verleitung des ersten Tunnellochs zu umgehen...   Ich ließ mich aber dadurch nicht von meiner Meinung abbringen, dass ich Bolton daran vorbeiziehen und den hinteren Tunneleingang ohne Wechsel schaffen könnte...  Aber wie soll es auch anders sein...?   Bolton lief zielstrebig in das erste, falsche Tunnelloch, also wieder DIS ... :-(.     Grunsätzlich fand ich den Lauf aber gar nicht so schlecht, da Bolton wieder recht zügig unterwegs war.´ Aber wer nicht hören will, der muss..... 

Hier das Video dazu:




Sonntag 25.3.

Nach dem Frust des Samstags waren meine Erwartungen für den Sonntag doch deutlich gesunken. Ich wollte aber zumindest versuchen, die beiden Läufe ohne DIS zu beenden...

A3-Lauf
Die besondere Herausforderung für mich bei diesem Parcour waren wieder die Kontaktzonengeräte.  Wegen darunter liegender Tunnel musste ich nämlich vor den Geräten jeweils die Seite wechseln, um Bolton wie im Winter trainiert an den Abgangszonen durchziehen zu können.  Grundsätzlich erschien mir das bei der Begehung machbar, ich war mir aber nicht sicher, ob Bolton auch "mitspielen" würde...

Zuerst kam die A-Wand. Durch den französischen Wechsel vorher wurde Bolton aber so schnell, dass er im hohen Bogen über den Scheitelpunkt der Wand sprang, aber dann noch in der Kontaktzone landete. Nach der neuen Prüfungsordnung wäre das eigentlich ein DIS gewesen und ich hatte Glück, dass die Richteranwärterin dies wohl nicht erkannte.   Das DIS ereilte mich dann aber am Ende des Stegs, wo Bolton einfach zu schnell wurde, ich ihn nicht mehr an die Hand bekam und er zuerst über die  Zone und dann gleich geradeaus über die nächste Hürde sprang, anstatt nach rechts in den eigentlich im Parcourverlauf vorgesehenen Tunnel abzubiegen.   Trotzdem hat mir der Lauf Spaß gemacht und ich war auch zufrieden, da meine Überlegungen bei der Parcourbegehung grundsätzlich richtig gewesen waren und auch prinzipiell funktioniert haben.

das Video hierzu:




Jumping 3
Das Jumping verlief recht "lustig".  Der Parcour war interessant und bot an einigen Stellen verschiedene mögliche Laufwege, sowas mag ich sehr...      Bolton hatte sich aber offensichtlich für den Start etwas besonderes überlegt und wollte mich wohl überraschen... ;-)

Noch bevor ich mich richtig im Parcour positioniert hatte, stand er auf einmal neben mir und ich bin nach einer kurzen "Nachdenksekunde" einfach mit ihm los- bzw. weitergelaufen.  Leider drehte Bolton nach dem geraden Tunnel vor dem Slalom zuerst mal in die falsche Richtung, was uns aber nicht als Fehler angezeigt wurde.  Den bekamen wir aber dann am 3. Tunnel, bei dem ich Bolton im falschen Moment ansprach, er sich zu mir umdrehte und dann am Eingang vorbei lief.   Bei diesem Fehler blieb es dann aber auch, so dass wir endlich mal einen Lauf ohne DIS, wenn auch mit einer Verweigerung durchgebracht haben.

Hier das Jumping im Video:




Trotz unseres mäßigen, sportlichen  Abschneidens war es ein schönes Turnier, denn das Wetter passte und die allgemeine Stimmung war sehr gut. Ratingen war mal wieder eine Reise wert... :-)

Dienstag, 5. Juni 2012

Agility Seminar bei Philipp Müller Schnick am 25.u.26.02 2012 im HSZ NRW

für den 15. und 26. Februar 2012 hatte ich mich für eine Seminar bei Philipp in Wülfrath angemeldet. Das Seminar war ausgeschrieben als Vorbereitung für die Turniersaison und für die anstehenden WM-Quali-Läufe (wenn man sie denn mitlaufen darf... ;-) ).  Die Schwerpunkte lagen also insbesondere bei der Führtechnik in Verbindung mit technisch anspruchvollen Parcours sowie im Finden des optimalen Laufwegs. Obwohl ich ja seit August 2011 regelmäßig bei Philipp im HSZ trainiere, hatte mich das Seminar im Hinblick auf die anstehende Turniersaison sehr interessiert und ich mich dann auch angemeldet.

Wie schon erwähnt fand das Seminar in der Halle des HSZ NRW auf Kunstrasen statt, somit waren keine wetterbedingten Probleme zu erwarten. Im Preis inbegriffen war an beiden Tagen ein gemeinsames Frühstück sowie ein Mittagessen im angeschlossenen Bistro aus der guten Küche von Sabine. Nachmittags gabs dann auch noch Kuchen, so dass das Seminar auch von der "verpflegungstechnischen Seite" bestens organisiert war.

Philipp hatte die Teilnehmer entsprechend ihrem Leistungsstand in 3 Gruppen eingeteilt. Ich war mit Bolton in der Gruppe 1 mit insgesamt 6 Teilnehmern, von denen sich 4 mit dem Seminar auch auf die WM Qualis vorbereiten wollten.  Entsprechend anspruchsvoll waren dann auch die Parcours von Philipp. Vormittags gabs jeweils Jumping Parcours und nachmittags A-Parcours, wobei eine spürbare Steigerung der Anforderungen von Samstag auf Sonntag festzustellen war.  Die Trainingschwerpunkte waren ausgerichtet auf Steigerung der Geschwindigkeit, Finden der optimalen (und kürzesten) Lauflinie und schwierige Wechsel.

Für uns waren solche Anforderungen natürlich eine ordentliche Herausforderung, da wir doch nicht ganz auf dem Niveau der "WM-Qualifikanten" laufen. Hinzu kam noch die spezielle Schwierigkeit, dass ich bei Bolton alle Kontaktzonen durchziehen muss und so einerseits immer an den Zonen sein muss und andererseits Bolton auch nicht stehen lassen kann, um mir etwas Vorsprung zu verschaffen.

Trotzdem haben wir uns nach meinem Gefühl recht ordentlich geschlagen und haben spätestens nach einigen Versuchen die gestellten Aufgaben einigermaßen fehlerfrei geschafft. Etwas erleichtert wurde dies natürlich durch den Umstand, dass Bolton nicht ganz so schnell unterwegs ist....

Besonders interessant fand ich die Übungen und Sequenzen, bei denen man eine dort eingeplanten französischen Wechsel "blind" in den Raum durchziehen musste, d.h. z.B. in den freien Raum hinter einer Hürde laufen, den Arm nach hinten streckend, obwohl der Hund eigentlich noch nicht dort war, und dann weiterlaufen und darauf hoffen/warten, dass der Hund auch folgt und den Wechsel mitmacht.  Nach anfänglicen Bedenken haben diese Ecken bzw. solche Wechsel auch bei uns funktioniert, man darf halt nicht zögern oder auf den Hund warten, denn dann schafft man solche Wechsel nicht mehr...

Die beiden Tage haben unheimlich viel Spaß gemacht und wir haben natürlich auch eine Menge gelernt.  Auch ohne "WM Ambitionen" hat uns das Semiar sicher eine Menge gebracht und ich bin gespannt, wie ich das eine oder andere dann  bei den nächsten Turnieren anwenden kann... :-))

Hier ein Video mit der Zusammenfassung unserer besten Läufe:

Dienstag, 20. März 2012

29. Januar 2012 - Funturnier beim HSZ NRW in Wülfrath

Für den 29. Januar hatten Daniel, Philipp und Tobi ein "HSZ internes" Funturnier angekündigt.  Eingeladen waren primär die Agi-Sportler, die beim HSZ trainieren.

Der A-Lauf war als Traningslauf unter Turnierbedingungen ausgeschrieben, d.h. man durfte wie im Training laufen, also ggf. auch mit Spieli, und sollte dann auch im Parcour entsprechen loben und belohnen, insbesondere an den Kontaktzonen.   Das Jumping am Nachmittag wurde dann normal gezeitet und gewertet. Für die Sieger gab es attraktive Sachpreise.

Diese Möglichkeit wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, zumal ich ja bei Bolton dabei bin, die Kontaktzonen auf "druchgezogene Zonen" umzustellen.  Grundvoraussetzung für das Durchziehen ist es natürlich, dass man im Parcour dann auch an die Zone ran und neben den Hund laufen kann.  Aber genau das erschien mir bei der Parcourbegehung an der A-Wand recht schwierig zu sein, lag doch unter der Wand diagonal ein Tunnel, der einem auf einer Seite den Weg zur Kontakzone verbaute. Also entschied ich mich im Gegensatz zu den anderen Startern, auf der anderen Seite der A-Wand zu laufen und Bolton links zu führen, was aber wiederum den Nachteil hatte, dass ich am A-Wand Aufgang um den Tunneleingang herumlaufen musste und dieser dann auch noch Bolton als Verleitung anlachte...

So ging dann auch mein erster Versuch an der A-Wand daneben, da Bolton freudig im Tunnel verschwand...   Beim zweiten Versuch habe ich dann den Aufgang mehr und länger kontrolliert, allerdings dann mit dem Ergebnis, dass ich nicht schnell genug um den Tunneleingang herum zum Wandabgang kam, um Bolton dort runter zu ziehen.  Ohne meine Hilfe sprang Bolton im hohen Bogen ab, worauf Philipp mich anwies, die Wand noch ein dritte mal zu wiederholen....

Dieses mal klappte das Durchziehen dann auch einigermaßen.  Der restliche Parcour funktionierte dann halbwegs so wie geplant, einzig am Doppelsprung fiel eine Stange, vermutlich weil Bolton zu wenig Schwung hatte und ich mich zu früh seitlich in Richtung Weitsprung bewegt habe...

Hier der A-Lauf im Video:



Nachmittags gabs dann ein gemeinsames Jumping für alle Large-Hunde.  Den Parcour empfand ich als mittelschwierig, an einigen Stellen musste man aufpassen, dass der Hund nicht zu weit rausspringt.  Insgesamt ließ er sich aber recht rund laufen.

Unser Lauf klappte dann auch recht gut. Ohne die Konzentration auf die Kontaktzonen konnte ich lockerer laufen und so landeten wir mit einer fehlerfreien Runde zum Schluss auf Platz 3 von 57 Startern. :-))

Hier das Video dazu:



Zum Schluss wurde dann im Spiel / Finale aus den 8 Bestplatzierten auf parallelen Parcours der Sieger ermittelt. Philipp gab sich beim Parcouraufbauen die größte Mühe, dass beide Parcours auch wirklich gleich aufgebaut waren, trotzdem war meiner Meinung nach ein Parcour etwas eckiger und damit langsamer. 

Die erste Finalrunde konnten wir dann noch gewinnen, bei der zweiten Runde hat die Zeit bzw. unsere Geschwindigkeit dann auf dem m.M.n etwas langsameren Parcour nicht ganz gereicht.  Das hat mich aber weiter nicht geärgert, denn bei dem ganzen Turnier stand ja auch mehr der Spaß und die gute Stimmung im Vordergrund.

Hier unsere beiden Finalläufe auf Video:




Damit ging eine tolle Veranstaltung mit guter Stimmung und vielen netten Leuten zu Ende.  Ich für meinen Teil habe bei dem A-Lauf einiges gelernt, was ich bis zu unseren ersten, offiziellen Turnieren noch üben und verbessern muss.    Und das war ja auch mit ein Ziel dieser Veranstaltung...

Hier noch ein Link zu ein paar Bildern : https://picasaweb.google.com/wing4fun/AgilityFunturnierAm29012012BeimHSZNRW?authuser=0&authkey=Gv1sRgCK27xffCt-XkXg&feat=directlink

Mittwoch, 7. März 2012

Turnierübersicht 2011

Nachdem ich nun endlich meine Berichte zu den restlichen Turnieren im letzten Jahr geschrieben habe, hier die tabellarische Übersicht unserer "Erfolge".




Die vielen DIS insbesondere bei den A-Läufen haben mich, so in der Tabelle dargestellt, doch etwas überrascht. Der Hauptgrund dafür lag eindeutig bei unseren Kontaktzonenproblemen. Da ich von allen Seiten immer wieder gehört habe, dass ich bei schlechten Zonen (abgesprungen oder nicht angehalten) konsequent sein müsse und die Zonen dann korrigieren solle, habe ich Bolton in diesen Situationen meistens wieder zurück gesetzt, was natürlich jedes Mal ein DIS bedeutete. 

Rückblickend muss ich allerdings sagen, dass dies bei Bolton in keinster Weise zur Verbesserung der Zonen beigetragen hat. Das Problem war immer das gleiche: im Training haben die "2on2off"s halbwegs funktioniert, im Turnier ganz selten. Und wenn Bolton mal nicht abgesprungen ist, dann ist der den Steg- und auch den A-Wandabgang mehr oder weniger schnell herunter gekrochen...

Dies hat dann auch Philipp schnell erkannt, bei dem ich seid Herbst letzten Jahres in Wülfrath trainiere. Nach seiner Anleitung versuche ich nun, die Kontaktzonentechnik auf  "durchgezogene Zonen" umzustellen. Nach einigen Anfangsproblemen sowohl bei Bolton wie aber auch bei mir funktioniert das Durchziehen nun halbwegs sicher. Allerdings hat dies dann auch zur Konsequenz, dass ich an den Zonengeräten oft eine ganz andere Lauflinie wählen muss als bisher, was bei der Parcourbegehung ein entsprechendes Umdenken erfordert.

Trotzdem hoffe ich, dass die DIS-Quote mit unsere neuen Zonentechnik in diesem Jahr geringer ausfällt.  Als Ziel habe ich mir für dieses Jahr auf jeden Fall vorgenommen, möglichst viele "Nuller" zu laufen...   Ob ich dieses Ziel dann erreicht haben werde, wird in der Turnierübersicht über dieses Jahr Anfang 2013 zu lesen sein.... :-)

Dienstag, 6. März 2012

Unsere restlichen Turniere im Jahr 2011, Teil 2

So, hier jetzt der nächste Teil mit einer Zusammenfassung unserer restlichen Turniere im letzten Jahr.  Das waren die Turniere Ende September in Büttgen Vorst, im Oktober in Nettetal und zum Schluss Ende November in Thalfang.




26. und 27. November, Turnier bei der SV OG Hermeskeil in  Himmelberg Thalfang

Alljährlich im November veranstaltet der SV OG Hermeskeil in der Halle in Thalfang ein Agiturnier um den "Himmelberg Pokal". Das eigentliche Pokalturnier fand diese Jahr am 19./20. 11. statt. Um die Halle und die aufgebauten Geräte effektiver nutzen zu können, organisiert die OG Hermeskeil dann ein Wochenende später noch ein Turnier, für das wir letztes Jahr das erste Mal gemeldet hatten. Die Halle liegt in einem Ferienpark, was den Vorteil hat, dass man direkt vor Ort Ferienwohnungen oder Ferienhäuse zur Übernachtung anmieten kann, was auch viele Starter nutzten.

Für Bolton und mich war es das erste Hallenturnier auf festem Boden und ich war gespannt, wie wir lauftechnisch damit klar kommen würden. Am Samstag richtete Björn Bröker und am Sonntag Irmgard Zinn das Turnier.

Samstag, 26.11.

Der A-Lauf erschien  mir bei der Begehung durchauch machbar. Er war technisch nicht all zu anspruchsvoll, so dass ich mich besonders auf die Kontaktzonen konzentrieren wollte. Da ich im Training bei Philipp gerade dabei war, die Zonen auf "durchgezogenen Zonen" umzustellen, wollte ich dies auch in Thalfang probieren. Größtes Problem war aber zunächst für uns der Boden, denn dieser war rutschiger als erwartet, so dass ich dann am ersten Tunnel gleich ausgerutscht bin. Bolton hat aber brav gewartet, so dass dieser Rutscher nur einen kleinen Zeitverlust einbracht.   Vorher war Bolton aber leider schon trotz meines Durchziehveruchs am Stegabgang abgesprungen.  Der Rest vom Parcour lief dann wie geplant, an der Wand ließ sich Bolton diesmal schön bis in die Zone ziehen, so dass wir zum Schluss mit 1 Parcourfehler und einer mäßigen Zeit auf Platz 12 von 39 Startern landeteten...



Der Jumping Parcour war sehr flüssig rund zu laufen.  Am Parcour-Ende fielen mir bei der Begehung irgendwie keine passenden Wechsel ein, so dass ich dort klassisch von hinten führen wollte.  Leider meinte Bolton dieses mal wieder (wie schon so oft) am Ende des Slaloms etwas früher rausspringen zu müssen, was uns natürlich einen Fehler und entsprechenden Zeitverlust einbracht.  Der Rest lief wieder wie geplant, auch wenn die Bögen von Bolton zum Schluss recht groß wurden...    Durch den Fehler und die bescheidene Zeit landeten wir damit auf Platz 20  und in der Kombiwertung auf Platz 10... :-(




Sonntag 27.11.

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht in der gemieteten Ferienwohnung ging es am Sonntag wieder früh in die Halle.   Der A3 Parcour von Irmgard Zinn war nach meinem Empfinden doch eine Ecke anspruchsvoller als der Parcour samstags von Björn Bröker.  Besonders Kopfschmerzen bereitete mir bei der Begehung der Stegabgang mit einem direkt danach von außen zu nehmenden Sprung.  Da vor dem Steg aber eine fast gerade Rennstrecke lag, schien es mir fast unmöglich, vor Bolton am Stegabgang zu sein...

Naja, soweit sollten wir erst gar nicht kommen. Nach einem Stangenfehler im ersten Drittel des Parcours, der klar "aus meine Kappe" ging, lief Bolton dann etwas später, versacht durch mein schlechtes Timing und eine schlechte Lauflinie, zuerst innen an einer Hürde vorbei um dann gleich die folgende von der falschen Seite zu nehmen.... also wieder mal ein DIS... :-(.   Der schon erwähnte Stegabgang funktioniert dann auch nicht, Bolton spang ab und dann geradeaus über die folgende Hürde. Über meinen  "Unmutsschrei" an dieser Stelle habe ich mich nachher geärgert, denn Bolton traf ja keine Schuld, er bzw. wir waren eben damals bei der Zonenumstellung noch nicht so weit, um so eine Ecke meistern zu können...

Hier unser "Murkslauf" im Video:

 


Somit lagen unsere letzten Hoffnungen mal wieder auf dem Jumping, bei dem ich mit einem beherzten Lauf noch einmal zeigen wollte, dass wir an diesem Wochenende wenigstens 1x vernünftig durch den Parcour kommen.  Leider war dann eine 180 Grad - Kehre über einer Hürde doch etwas zu eng bzw. ich zu früh weg, so dass Bolton diese wieder zurück sprang, was uns ein weiteres DIS einbrachte.   Dass meine Lauflinie am nachfolgenden Tunnel nicht stimmte und Bolton daher danach einen riesen Bogen  lief und dass ich ihn zum Schluss dann auch noch am Slalomeingang vorbei gezogen habe, ärgerte mich dann auch nur noch wenig...



Somit ging zwar ein von der Stimmung und der Organisation sehr schönes, aber sportlich gesehen ziemlich vermurkstes Turnier zu Ende.  2012 werde ich es sicher nochmal dort versuchen...  vielleicht klappts ja dann besser....





16. Oktober, Turnier bei den Agidogs Nettetal

Am 16. Oktober machten wir uns dann auf den Weg nach Nettetal. Die Entfernung bis dahin ist zwar recht weit, aber die Nettetaler organisieren immer tolle Turniere mit guter Stimmung. Richterin war an diesem Tag Melanie Richartz, die mal wieder recht enge und verwinkelte Parcours mitgebracht hatte...

Sportlich gesehen bekamen wir nach den beiden erfolgreichen letzten Turnieren wieder einen Dämpfer. Wie fast immer, wenn ich mir irgendwie "zu sicher" bin, habe ich mich in Nettetal viel zu wenig konzentriert und mir einen ordentlichen Murks zusammen gelaufen.

Im A-Lauf habe ich es geschafft, Bolton zu 2 Verweigerungen und einem Parocurfehler "zu verhelfen", so dass wir nur auf dem 9. und letzten Platz von 20 Startern landeten.




Im Jumping lief es noch schlechter. Nach dem Slalom gings in einen recht dicht dahinter liegenden, u-förmigen Tunnel, aber nicht in das geradeaus liegende Tunnelloch, sondern (wie sich das für die A3 gehört ;) ) in den entfernt liegenden Tunneleingang. Bei der Parcourbegehung war ich mir recht sicher, dass ich Bolton ohne Wechsel in diesen Eingang ziehen könnte. In der Praxis fand Bolton aber das "falsche" Tunnelloch genau gerade aus interessanter, was die Richterin gleich mit einem DIS belohnte... :-(

Hätte ich wie fast alle anderen Starter, dort einen belgischen Wechsel eingebaut, hätte ich Bolton problemlos von der Verleitung weg ins richtige Tunnelloch führen können... Aber wie schon geschrieben... , ich war mir
wohl zu sicher an diesem Tag..






Naja, es kann halt halt nicht immer klappen. Dank des guten Wetters und der netten Stimmung hats trotzdem Spaß gemacht...




25.September, DVG CfH Büttgen Vorst

Nachdem das Turnier in Bornheim Sechtem richtig gut gelaufen war, war ich in Büttgen Vorst gespannt, ob wir unsere guten Leistungen wiederholen konnten.  Richter war Jörn Kahlmann.

Der A-Lauf ist schnell erzählt.  Nach dem Start fiel schon die 3. Stange, weil ich Bolton einen Richtungswechsel zu spät angezeigt hatte.  Danach kamen dann noch die fast schon obligatorischen Kontaktzonenfehler an Steg uns Wand dazu, die ich wieder ohne Korrektur einfach durchgelaufen bin.   Mit diesen 3 Fehlern landeten wir auf Platz 9 von 21 Startern. Unsere Zeit war wieder recht gut und hätte (ohne Fehler ;-) ) für Platz 4 gereicht...



Der Jumping Parcour nachmittags war sehr interessant und ich hatte nach der Parcourbegehung wieder ein richtig gutes Gefühl.  Leider habe ich mich nach dem Start den Sprung vor den ersten Tunnel zu wenige geblockt, so dass Bolton einen recht großen Bogen lief, bevor er im Tunnel verschwand. Der Rest lief wie geplant und ich konnte ordentlich "Gas" geben..     So blieben wir mit einer sehr guten Zeit fehlerfrei.  Lange Zeit sah es so aus, als könnte dieses Zeit für den ersten Platz reichen, bis als letzter Läufer Läufer Horst mit seiner schnellen Mali Hündin Geisha in der Parcour ging und die Bestzeit lief..   So kann es eben im Sport laufen, aber mit Platz 2 und nach Bornheim nochmals einen tollen Lauf war ich trotzdem überglücklich und sehr zufrieden. Und Bolton war mit der Durchschnittgeschwindigkeit von 4,95 m/s wieder recht flott unterwegs gewesen... :-))




Und hier das Video vom Jumping:



Damit ging ein erfolgreiches Wochenende mit netten Freunden und tollem Wetter zu Ende...

Mittwoch, 22. Februar 2012

Weitere Turniere im letzten Jahr... Teil 1

Nachdem ich in den letzten Monaten leider nicht mehr dazu gekommen bin, hier regelmäßig über unsere Turniererlebnisse zu berichten, möchte ich nun kurz die restlichen Turniere im letzten Jahr zusammen fassen.



10. u. 11. September 2011, HSG Rhein-Sieg e.V.

Als Vereinsmitglied stand dieses Turnier natürlich auch 2011 auf meinem Terminkalender. Und wie üblich war ich natürlich auch wieder als Helfer eingeteilt.

Samstag 10. September
Richterin war an diesem Tag Melanie Richartz, die recht knifflige Parcours mitgebracht hatte. Leider war mir an diesem Tag das Glück nicht hold. Im A-Lauf hatten wir zunächst einen Fehler beim Slalom –Eingang, dann Probleme mit den Kontaktzonen und liefen dann zum Schluss auch noch ins DIS (falscher Tunneleingang).

Im Jumping erging es uns nicht viel besser. Den etwas engen Slalomeingang schaffte Bolton noch recht gut, aber nach eine gebogenen Welle führte ich ihn dann „zielstrebig“ ins falsche Tunnel-Loch, also wieder ein DIS… Der Sonntag konnte also nur besser werden… ;-)

Hier ein paar Bildimpressionen.









Sonntag 11. September
Für diesen Tag hatten die HSGler Frank Gerhard als Richter engagiert. Seine Parcours waren auch recht interessant, ließen sich aber insgesamt sehr gut laufen.

Für den A-Lauf hatte ich mir vorgenommen, mich gedanklich nicht mehr mit den Zonen auf zu halten, sondern einfach durch zu laufen. Erwartungsgemäß sprang Bolton dann auch am Steg- und Wandabgang ab, aber ich konnte mich dafür besser auf meine Lauflinie und die anderen Hindernis konzentrieren und den Rest dann ohne weiter Fehler laufen. Somit landeten wir mit 2 Parcourfehlern aber der schnellsten Zeit auf Platz 17 von 27 Startern. Trotzdem war ich recht zufrieden, hat mir doch dieser Lauf gezeigt, dass die Geschwindigkeit von Bolton ohne den Zeitverlust an den Zonen durchaus auch für vordere Plätze ausreichen könnte…

Hier die Ergebnisliste:





Nach der Mittagspause sollte es dann mit dem Jumping weiter gehen. Leider wollte dabei aber der Petrus noch ein Wörtchen mitreden und schickte ein kräftiges Gewitter über den Platz der HSG. Bei Blitz und Donner und kräftigem Regen war an ein Laufen nicht so denken, so dass erst mal eine längre Pause eingelegt werden musste.

Der Jumping Parcour gefiel mir sehr gut und ich war mir bei der Begehung recht sicher, dass wir darin ein gutes Bild abgeben würden. So kam es dann auch, wir blieben fehlerfrei, aber in dem tiefen, vom Regen aufgeweichten und matschigen Boden kam Bolton nicht richtig auf Tempo, so dass wir dann auf Platz 5 und in der Kombi-Wertung immerhin noch auf Platz 7 landeten.




Hier noch ein paar "Regen-Impressionen"...






Insgesamt war ich mit unseren Leistungen an diesem Wochenende aber nicht sonderlich zufrieden.....



24.September, DVG Bornheim Sechtem

14 Tage später war das Turnier des DVG Bornheim Sechtem angesagt. Richter war Jörn Kahlmann, der technisch recht anspruchsvolle Parcours mitgebracht hatte.

A-Lauf: Wie schon beim HSG Turnier hatte ich mir auch in Bornheim vorgenommen, die Kontaktzonen nicht mehr zu kontrollieren, sondern einfach durch zu laufen. Bolton sprang dann auch „zuverlässig“ ;-) sowohl am Steg wie auch an der Wand in großem Bogen ab. Durch diese beiden Parcourfehler und einer zusätzlichen Verweigerung eines „Außen“-Sprungs landeten wir im Ergebnis auf Platz 9 von 24 Startern. Dadurch, dass wir an den Zonen durchgelaufen sind und keine Zeit durch (erfolgloses) Kontrollieren vergeudet haben, sind wir aber trotz (!) der Verweigerung die schnellste Zeit gelaufen! Das steigert natürlich meine Hoffnung, dass Bolton bei schnellen (fehlerlosen) Zonen durchaus schnell genug für vordere Plätze sein kann…

Hier der A-Lauf im Video



Und die Ergebnisliste:


Jumping: motiviert durch unsere gute Zeit beim A-Lauf lief ich im Jumping volles Tempo und Risiko und bemühte mich gleichzeitig, Bolton so eng wie möglich um die Hindernisse zu holen. Dies funktionierte an diesem Tag wirklich sehr gut und da wir auch fehlerfrei blieben, landeten wir einer Durchschnittgeschwindigkeit von 4,99 m/s auf Platz 3 und damit auf dem Treppchen. Endlich hatte mal bei einem Lauf alles geklappt und ich was überglücklich über dieses Platzierung. Besonders habe ich mich auch wieder über die Geschwindigkeit von Bolton gefreut. Wenn ich vernünftig führe, ist e wohl doch nicht so langsam, wie ich immer gedacht habe… ;-)


Hier das Jumping im Video



Und die Ergebnisliste.




Zum Schluss gab es dann noch ein recht aktionreiches Spiel. Es wurde ein sehr schneller, einfacher Jumping Parcour auf Bestzeit gelaufen. Hier steigerten wir uns noch einmal und konnten mit einer sagenhaften Durchschnittgeschwindigkeit von 7,12 m/s (!) und einem fehlerfreien Lauf Platz 2 hinter Ivonne mit Less belegen.


Weils soviel Spaß gemacht hat hier das Video dazu:




Damit ging ein tolles Turnier in Bornheim Sechtem zu Ende. Bolton ist super gelaufen und die Ergebnisse und Zeiten geben ein bisschen Hoffnung, dass wir uns irgendwann doch noch im vorderen Drittel der A3 etablieren können…

Freitag, 18. November 2011

27. u. 28.08.2011, "International Trophy" beim HSF Bergisch Land e.V.

Eigentlich wollte ich an diesem Wochenende wieder beim Dompokal des ATC Köln starten, aber da es lange nicht sicher war, ob dieses Turnier überhaupt statt findet, habe ich mich dann irgendwann entschlossen, beim HSF Bergisch Land zu melden. Der Verein dort hatte sich dieses Jahr wieder etwas besonderes einfallen lassen und stellte das Turnier unter der Motto " Internationale Trophy".  Entsprechend war auch der Turnierplatz mit Fahnen der verschiedensten Länder dekoriert und alles Teilnehmer wurden im Vorfeld einen Ländermanschaft zugeordnet. Einer der lustigen Aufgaben an den Turniertagen war es, sein (vorher nicht bekannten) Manschaftskollegen zu finden, wozu man sich jede beliebige Kennzeichnung ausdenken konnte. Hatte sich die Manschaft gefunden, gabs für diese einen Preis in Form eine mit Leckereien und Spezialitäten des jeweiligen Landes gefüllten Tasche.  Der Verein hatte sich wirklich sehr viel Mühe gegeben, so dass das Wochenende in Wuppertal trotz der nicht ganz optimalen Wetters sehr viel Spaß gemacht hat...

Samstag ,27.08.2011
Doch nun zum sportlichen Teil der Veranstaltung. Richter am Samstag war Hubertus Schulte, der eigentlich interessante und gut zu laufende Parcours mitgebracht hatte.  Aber irgendwie war das nicht unser Tag, dieser Samstag. Nach den vielen Fehlern in der letzten Zeit hatte ich mir beim A-Lauf vorgenommen, Bolton etwas ruhiger und gleichmäßiger zu führen.   Die funktioniert zunächst auch recht gut, Bolton erwischte diesmal sogar die Kontaktzone des Stegabgangs, aber als Bolton zwei Sprünge weiter trotz meiner doch recht eindeutigen Körpersprache einfach stehen blieb, hatten wir unsere erste Verweigerung.  Die zweite kam dann kurz danach, als Bolton nach der Wippe aus unerklärlichen Gründen hinter mir die Seite wechselte, an statt auf der rechten Hand über die nachfolgende Wand zu springen.    Als Bolton dann auch noch etwas später mit einem riesen Satz von der Wand absprang, hab ich ihn auf die Zone zurück gesetzt und wir hatten mal wieder ein DIS.... :-(

Hier unser Lauf im Video:



Nachmittags gings dann zum Jumping. Der Parcour gefiel mir sehr gut, er war schnell und rund zu laufen, ganz nach meinem Geschmack.  Entsprechend motiviert gingen wir auch an den Start. Ich versuchte, Bolton möglichst viel zu motivieren und aufs Tempo zu drücken. Wie man auf dem Video gut erkennen kann, habe ich dabei aber im Slalom zu viel Druck gemacht und Bolton nach ein paar Stangen anch hinten hinaus gedrückt. Nach dem Slalom und dem folgenden Tunnel wollte ich zwischen den beiden folgenden Sprüngen einen französischen Wechsel machen, der aber aufgrund schlechter Lauflinie und schlechten Timings nicht passte, mit der Folge, dass ich Bolton an dem zweiten Sprung vorbei zog. Damit konnte ich den Lauf eigentlich "abhaken" . Mit 1 Parcourfehler und 1 Verweigerung landeten wir auf dme 17 Platz bei 27 Startern.

Hier das Video dazu


Das zum Schluss veranstaltet Spiel, bei dem wieder die oben erwähnten Ländermanschaften gegeneinander antreten durften, hat dann wieder etwas meinen Frust über die beiden vermurksten Läufe vertrieben...

Sonntag, 28.08.2011

Jeder hatte für Sonntag wieder eine andere Ländermanschaft zugelost bekommen, so dass man die Manschaften bei den Spielen in andere Zusammensetzung antreten mussten als am Tag zuvor. Als Richter fungierte diesmal Manfred Spiegel, der ja für seine interessanten und manchmal auch recht kniffligen Parcours bekannt ist. Leider hat das Wetter doch für einige feuchte Abkühlung gesorgt, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat...

Nachdem ich den Frust für vom Samstag etwas verdaut hatte, wollt ich Sonntags bewusst kontrolliert (und möglichst ohne Fehler ;) ) laufen. Der  A-Parcour von Manfred gefiel mir eigentlich recht gut. Aber leider machte Bolton mal wieder einen Kontaktzonenfehler mit dem wir auf Platz 7 von 25 Startern landeten. Dass nur 11 Starter in der Wertung waren, tröstete mich dabei wenig.



Nachmittags gings dann zum Jumping. Der Parcour war recht rund und schnell zu laufen.  Ohne meine Angst vor den Kontaktzonen lief ich viel entspannter und Bolton war recht schnell unterwegs. Leider fiel irgendwo eine Stange, aber audgrund der guten Zeit reichte das trotzdem noch für Platz 3.  Ohne die Stange wärs zwar auch nur Platz 2 gewesen, aber der Lauf hätte wenigestens als Quali gezählt...

Hier die Ergebnisse:



Naja,  das Jumping hat mir dann aber doch wieder etwas Selbstbewusstsein gegeben... Irgendwann muss es doch einfach mal klappen... ;)


Mittwoch, 21. September 2011

20.08.2011, Agi Kreismeisterschaft bei der HSG

Am 20.08. fand bei der HSG in Troisdorf die Kreismeisterschaft des DVG Rheinland statt. Das Turnier war als "Nacht / Abend"-Turnier organisiert, d.h. die Meldestelle hatte ab 16 Uhr geöffnet und der erste Start war um 17 Uhr. Richterin an diesem Abend war Melanie Richarz.  Insgesamt hatten sich ca. 60 Starter angemeldet, so dass das Turnier recht flott und zügig ab lief.  Petrus spielte auch mit und bescherte uns einen sonnigen, aber auch sehr warmen Tag...

Der A-Parcour war recht eng gestellt und hatte einige knifflige Ecken. Trotzdem oder gerade deshalb fand ich ihn sehr interessant. Etwas Kopfzerbrechen bereitete mir bei der Begehung der Slalomeingang und der Wechsel, der parcourbedingt entweder vorher oder nachher erforderlich war. Ich entschied mich dazu, Bolton von mir Weg in den Slalom zu schicken und dann hinter im zu wechslen.   Leider hab ich mich dabei dann beim Lauf ziemlich verhaspelt, was mir dann eine Verweigerung einbrachte. Irgendwo muss dann auch noch eine Stange gefallen sein, auf jeden Fall hatten wir zum Schluss 1 Vw und 1Pf und landeten damit auf Platz 10 von 19 A3 Large Startern. Mit dem Lauf war ich, abgesehen vom Slalomeingang, recht zufrieden, auch weil Bolton die Stegzone recht gut gearbeitet hat. 

Der Jumping Parcour gefiel mir noch besser.  Er war flott und rund zu laufen. Der Slalomeingang war zwar wieder nicht ganz einfach aber diesmal wollte ich mich mehr konzentrieren und Bolton sauberer führen.  Der Lauf gelang uns dann auch sehr gut (auch der Slalomeingang ;-) ). Wir waren recht schnell unterwegs und auch die Bögen waren alle recht eng. Mit einer guten Zeit und ohne Fehler landeten wir damit auf Platz 2! 

Hier dank Anja Becker ein Video mit unseren beiden Läufen


Zum Schluss gabs dann noch ein Spiel und danach die Siegerehrung. Leider wird bei der Kreismeisterschaft nur die Kombiwertung geehrt, so dass unser Jumpingergebnis unerwähnt blieb. Ich war trotzdem sehr zufrieden, haben wir doch gezeigt, dass wir mit etwas Glück durchaus auch mal eine Platzierung erlaufen können. Das gibt uns Hoffnung und Motivation für die kommenden Turniere.... :-)

Dienstag, 30. August 2011

10.07.2011 Agi Turnier DVG VdH Solingen Merscheid

Am Sonntag 10.07. gings dann nach Solingen Merscheid. Nachdem ich im letzten Jahr dort die A1 Large gewonnen und meine letzte Quali für den Aufstieg in die A2 geholt hatte, wollte ich das Turnier in Solingen auf keinen Fall verpassen. Das Turnier wurde zweitägig, d.h. Samstag und Sonntag, ausgerichtet, ich hatte aber nur für Sonntag gemeldet, da ich samstags in Köln Süd starten wollte.  Dass mir die Solinger auch nur für Sonntag eine Zusage geschickt haben, hat mich daher besonders gefreut.

Richtering war in Solingen Kirsten Brox. Wie immer waren ihre Parcours gut zu laufen, m.E. aber auch recht anspruchsvoll. Die Schwierigkeiten und Knackpunkte waren dabei bei der Begehung mitunter nicht oder erst auf den zweiten Blick zu erkennen...

Los ging es an diesem Tag mit dem Jumping. Kirsten hatte einen sehr abwechslungsreichen und optisch irgendwie ungewöhnlichen Parcour gestellt.  Im ersten Drittel wei bogenförmig nebeneinander liegende Tunnel, dann über einen Doppelsprung hinüber in eine Art Box, und zum Schluss nochmal Slalom und Tunner auf leicht gebogener Linie. Insgesamt hatte ich aber nach der Begehung ein gutes Gefühl...

Leider kam es dann wie so oft doch etwas anders, denn Bolton war von dem Doppelsprung nach dem zweiten Tunnel wohl etwas überrascht und sprang direkt in die Stangen...   Die anschließende Box klappte gute, nur im Slalom meinte Bolton mal wieder bei der vorletzten Stange rausspringen zu müssen. Und auch der erneute Versuch war erst beim zweiten Anlauf erfolgreich, so dass wir zum Schluss 1 Verweigerung und 2 Parcourfehler eingeheimst hatten, was dann nur zu Platz 13 von 26 Startern reichte. Dass ingesamt nur 14 gewertet wurden und der Rest DIS lieg, tröstete mich recht wenig...

Hier das Video zu unserem Lauf:





Beim A-Lauf wollte ich es auf jeden Fall besser machen und mehr auf Sicherheit als auf Tempo laufen.  Der Parcour war wieder sehr interessant.  Nach dem Start gings gleich über die Wippe, dann zu Seite in einen "verdeckten" Tunneleingang und dann schräg in den Slalom.  Bis dahin lief Bolton auch klasse, am Slalomeingang wollte ich es aber zu gut machen und habe dabei Bolton an der ersten Stange vorbei gedrückt. Der zweite Anlauf klappte dann, allerdings wieder nur bis drittletzten Stange, wo Bolton zwei mal zu früh ausfädelte. Beim 3.Versuch hab ich ihn dann dort wieder rein gestopft, um endlich weiter laufen zu können. Aber meine Motivation war eigentlich bei Null, so hab ich mich über die Slalomfehler von Bolton geärgert. Den Slalom ist Bolton bisher immer recht sicher gelaufen, keine Ahnung, was er da für Probleme hatte....    Naja, der Rest lief dann halbwegs, aber als Bolton dann auch noch die Stegabgangszone überlief, habe ich ihn zurück gesetzt (wir hatten ja ohnehin schon genügend Fehler ... ;-).  So endete der A-Lauf mal wieder mit einem DIS (so langsam gewöhne ich mich daran ;-) )...

Hier das Video zu Boltons Slalomkünsten:



Danach gabs dann noch ein lustiges Spiel, das Rattenspiel.   Dabei musst man mit dem Hund ein Stück eines Parcours laufen, ihm dann auf einem Tisch absetzen, musste dann selber ohne Hund weiter laufen, aus einem mit Tunneln abgegrenzten Bereich eine Stoffratte herausholen, mit dieser dann selber (!) durch den Slalom laufen und sie in ein mit Flatteband eingerahmtes Feld werfen und durfte dann erst den Hund vom Tisch abholen und den Parcour zu Ende laufen.   Es war schon sehr lustig zu sehen, wie die Teilnehmer bei der Begehung versuchten, die beste Lauftechnik durch den Slalom zu finden... Entsprechend viel wurde gelacht...

Gelacht wurde dann beim Lauf dann auch über die verdutzten Gesichtsausdrücke der Hund, als sie sahen, dass Frauchen oder Herrchen selber durch den Slalom läuft... :-)...   Diese Slalom wurde mir dann auch zum Verhängnis, ich habs nämlich (als Mensch) geschafft, auf der falschen Seite einzufädeln... :(. Alle Zurufe der Zuschauer drangen irgendwie nicht bis zu meinem Ohr durch, so dass wir am nächsten Hindernis die "DIS"-Pfeife ertönte...   Naja, warum sollte ich es auch besser machen als mein Hund... ;-)

Hier das Video zum Spiel. Man beachte meine elegante Lauftechnik im Slalom ;-)



Trotz unserer "Negativ-Erlebnisse" mit dem Slalom war es aber wieder ein sehr schönes Turnier in Solingen mit vielen netten Leuten und nicht zuletzt dank des lustigen Spiels sehr guter Stimmung.

Donnerstag, 25. August 2011

09.07.2011 Agi Turnier DVG HSV Köln Süd





Am 9. Juli  veranstaltete der HSV Köln Süd sein 2. Sommerturnier. Da ich im letzten Jahr schon dort gestartet war und  seid dem Frühjahr dort auch bei Tobi trainiert hatte, erhoffte ich mir einen gewissen "Heimvorteil". Zudem fungierte Jörg Zenner als Richter, der mir mit seiner netten Art und seinen gut zu laufenden Parcours immer gut gefällt.

Der A3 Parcour war technisch ansprechend, aber trotzdem gut und rund zu laufen. Etwas knifflig war der versetzt neben einer Hürde beginnende Slalomeingang, bei dem man den Hund nach der Hürde für eine runde Linien wieder etwas zurück führen musste. An dieser Stelle wollte ich Bolton quasi mit einem belgischen Wechsel um mich herum führen. Leider stand ich dann dabei etwas ungünstig, d.h. zu nahe am Slalom, so dass ich Bolton am Eingang vorbei drückte... :-(   . Somit war der Traum vom fehlerfreien Lauf dahin, so dass es mir nicht schwer fiel, Bolton jeweils zurück zu setzen, als er am A-Wand- und am Stegabgang nicht in 2on2off stehen blieb.  Also  hatten wir mal wieder unser DIS....

Der Jumping Parcour war ganz nach meinem Geschmack, d.h. schnell, aber trotzdem interessant, und er bot im letzten Drittel (nämlich am Sacktunnel) die Möglichkeit, durch beherztes und schnelles Führen, d.h. frühzeitiges Absetzen vom Hund,  ein bischen Zeit gegenüber den Konkurrenten einzusparen.

Um es kurz zu machen: die bei der Begehung geplante Lauflinie und die Wechsel funktionierten wunderbar und wir schafften endlich mal einen Nuller! :-)   Bolton hat toll mitgerarbeitet und trotz meiner wieder mal viel zu hektischen Führ- und Laufweise waren wir recht flott unterwegs. Mit eine Zeit 33,97 Sekunden landeten wir auf Platz 6 von 23 Startern.




Zum Schluss gabs dann noch ein sehr lustiges Spiel.   Dabei musste sich der Hundeführer als "Erschwerung" zwei Bälle unter die Arme klemmen und dann mit dem Hund möglichst schnell durch einen kleinen Parcour laufen..   Ging ein Ball unterwegs verloren, gabs ein DIS... Es war wirklich lustig anzusehen, mit welchen Techniken die verschiedenen Hundeführer die Bälle und die Arme klemmten und dann zu laufen versuchten... Entsprechend gut war die Stimmung!   Ich schaffte mit Bolton einen fehlerfreien Lauf und wir landeten am Ende auf Platz 4 von insgesamt 55 Startern (alle Large Hunde).

Hier Dank Maik ein Video über unsere Läufe, das er sehr lustig zusammen geschnitten hat. Vielen Dank! :-)



So fand dieser Tag dann für uns doch noch ein sehr positives und lustiges Ende. Es war ein schönes Turnier, bei dem alle viel Spaß hatten... :-))

Freitag, 22. Juli 2011

Jubiläumsturnier der Eifel-Jumpers Reetz am 2. und 3. Juli 2011

Nachdem ich beim Hallenturnier der Eifel-Jumpers im Februar eine Absage bekommen hatte, war ich nun sehr erfreut, eine Zusage für beide Tage bekommen zu haben. Wegen der doch recht großen Entfernung übernachtete ich dort wie schon beim Turnier in Höfen im Wohnwagen.



In Reetz war alles bestens organisiert und liebevoll vorbereitet. Der Stellplatz für Wohnwagen und Zelte war direkt oberhalb des Turnierplatzes der Eifel-Jumpers, so dass man sehr kurze Wege hatte.   Das Wetter war anfangs etwas wechselhaft, wurde dann aber im Laufe der beiden Tage zunehmend besser. Am Sonntag Nachmittag kam die Sonne zum Schluss so stark raus, dass sich einige Teilnehme und Gäste einen leichten Sonnenbrand zuzogen (ich auch). Richter in der Eifel waren Jörg Zenner und Dieter Heinrich.




Samstag, 2.Juli

A-Lauf
Den A3-Parcour, den Dieter Heinrich stellte, hatte es in sich. Schon bei der Parcourbegehung kamen viele Hundeführer aus dem Grübeln nicht mehr heraus. Einerseits gab recht enge Stellen mit entsprechenden Verleitungen und Sprüngen "von hinten", anderer musste man an einigen Stellen aber auch sehr schnell sein, um vor dem Hund bleiben und sicher führen zu können.  Die zentrale "Schlüsselstelle" der Parcours war m.E. der Slalom. Nur wenn der Hund in der Lage war, diesen wirklich alleine zu arbeiten, d.h. ohne Hilfe sicher den Eingang treffen und den Slalom dann selbstständig ohne Hilfe abarbeiten, konnte man sich weit genug in Richtung A-Wand absetzten, um den Hund dann "im Vorbeilaufen" in den darunter liegenden Tunnel zu schicken und ihn dann am Tunnelender wiede aufzunehmen und die folgende Sequenz (wieder mit Sprung von hinten) sicher zu führen.





Um es vorweg zu nehmen: das Ergebnis von 24 DIS und nur 1 fehlerfreien Lauf bei 29 Startern zeigt auf der einen Seite, wie schwierig der Parcour war, auf der anderen Seite aber auch, dass der Leistungs-Niveau in der A3 zumindest in unserer Region doch sehr unterschiedlich ist.  Den fehlerfreien Lauf schaffte übrigens Mona mit Page, die als letzte auf den Parcour ging und wirklich einen genialen Lauf zeigte. Entsprechend groß war dann auch der Beifall und Jubel unter den Zuschauern.

Wir durften uns (leider) unter die DIS-Läufer einreihen. Die nach der Begehung aufgekommene Hoffnung, diesen Parcour vielleicht doch irgendwie zu schaffen, verflog bei mir schnell, als Bolton den Slalomeingang zwar traf, dann aber gleich wieder raus sprang und ich ihn nochmals neu rein schicken musste. Da ich mich dann auch nicht mehr traute, mich vom Slalom abzusetzen, hat natürlich auch das Timing am Tunnel unter der A-Wand nicht mehr gepasst. 3 Sprünge weiter habe ich dann völlig die Orientierung verloren und Bolton von der falschen Seite über dem Sprung vor dem folgenden Tunnel geführt.... :-(


Jumping
Der Jumpimg Parcour war vom Parcourverlauf her deutlich einfacher zu laufen. Allerdings lockten auch wieder einige Verleitungen in Form von "falschen" Tunneleingängen. Zur Steigerung der Stimmung wurde das Jumping von den Eifel-Jumpers mit fetziger Musik hinterlegt, sofern man sich nicht vor dem Lauf dagegen aussprach. Ich fands klasse und ging mit Musik auf jeden Fall lockerer in den Parcour.



Nach recht gutem und flüssigem Anfang kassierten wir den ersten Fehler wieder am Slalom, wo Bolton mal wieder an der 3. letzten Stange nach links raussprang. So langsam entwickelt sich auch der bisher recht sichere Slalom bei Bolton zum Problemgerät, interessanterweise aber nur im Turnier. Bei Training läuft er absolut sicher.  Zum Schluss fiel dann auch noch eine Stange, so dass wir mit 2 Parcourfehlern auf Platz 12 bei 13 gewerteten Teams (von 29) landete. Mit dem Lauf war ich trotzdem recht zufrieden, denn wir sind recht flüssig durchgekommen und alle bei der Begehung überlegten Wechsel und Linien habe wie geplant funktioniert.

Hier ein Video von Maik mit einer Zusammenfassung der Läufe:





Nach der Siegerehrung haben ich dann noch zusammen mit Ivonne, Conni, Martina und einigen weiteren Turnierteilnehmern noch eine schöne Runde mit den Hunden durch die reizvolle Eifellandschaft rund um den Hof Grevenstein gedreht  und danach den Tag mit einer Dosensuppe und einem Weizenbier im Wohnwagen ausklingen lassen.






Sonntag, 3. Juli

Nach einem gemütlichen Frühstück im Wohnwagen und eine morgendlichen Gassi-Runde gings dann weiter mir den sportlichen Herausforderungen...

A-Lauf
Der A-Lauf wurde sonntags von Jörg Zenner gestellt.  Die Parcours von Jörg haben mir in der Vergangenheit immer gelegen, so auch an diesem Sonntag.  Schon die ersten Sequenz von 4 Sprüngen hintereinander, von denen der 2. und der 4. von hinten zu springen waren, fand ich recht interessant. Den zweiten Sprung wollte ich hinterlaufen und Bolton mit einem "Remo" in den Rücken schicken.  Beim 4. Sprung waren meine Gedankengänge bei der Begehung wieder viel zu kompliziert. Diesen wollte ich auch hinterlaufen und Bolton dann mit einem Belgier in Richtung Tunnel schicken... Einfach wäre es gewesen, Bolton nach dem Remo rechts zu weiter führen und ihm am 4. Sprung mit einem  "außen!" von hinten springen zu lassen , aber warum einfach, wenn auch kompliziert geht... ;-)


Der Remo nach dem Start funktioniert dann auch sehr gut, aber ich konnte mich dann nicht so wie geplant von Bolton absetzten und musste daher an der 4. Hürde etwas improvisieren, was eigentlich unnötig war (wenn ich denn richtig geführt hätte).  Am Steg haben wir dann ordentlich Zeit verloren, da Bolton recht langsam darüber lief und eine gefühlte Ewigkeit brauchte, bis er endlich in die Kontaktzone gelaufen war...   Den folgenden, recht schwierigen Slalomeingang schafften wir einigermaßen und Bolton tat mir dann auch noch den Gefallen und sprang diesmal nicht raus... Auch im weiteren Parcourverlauf blieben wir fehlerfrei, allerdings verloren wir einiges an Zeit durch zu große Bögen, z.B. bei der 180 Grad Kehre nach dem Sprung vor der Wand und auch bei der Schluss-Sequenz.
Trotzdem war ich glücklich, endlich mal einen 0-Feherlauf geschafft zu haben, auch wenn er hier und da noch etwas hakelig war.  Dass unsere Zeit dann doch noch für Platz 5 gereicht hat, hat mich dann überrascht, aber doch sehr gefreut.  Die 1 Sekunde, die uns auf den Platz 4 von Yvette mit Ella gefehlt haben, wäre mit engen Bögen sicher drin gewesen. Die über 5 Sekunden schneller Zeit von Diana mit Tess auf Platz 3 hätten wir aber keinesfalls geschafft, dazu sind vieleren wir einfach (noch?) zuviel Zeit auf bei den Kontaktzonengeräten. Aber daran arbeiten wir ja schon seit längerer Zeit (wenn auch mit mäßigem Erfolg)...

Hier das Video dazu:







Jumping
Nach dem  doch recht erfolgreichen A-Lauf  freute ich mich richtig auf das Jumping.  Der Parcourverlauf war sehr schnell und gar nicht so einfach.  Insbesondere der lange, gestreckte Tunnel und die danachfolgenden, nach rechts führenden Sprünge wurden einigen Teams zum Vergängnis, da viele triebige Hunde nach den Tunnel den Verleitungssprung schräg geradeaus nahmen.. Entsprechend unterschiedlich waren auch die Lauflinien bzw. Führtechniken für diese Sprünge nach dem Tunnel. Einge Hundeführer hinterliefen die als Welle zu laufenden Hürden und führten den Hund rechts, andere blieben vor den Hürden und führten den Hund links. Ich entschied mich bei der Begehung für ein "Mittelding" und wollte zwischen den Hürden die Seite wechseln..  Zum Ende des Parcours wurde es dann auch noch mal spannend, denn nach dem nochmals zu durchlaufenden langen Tunnel gings natürlich nicht über die geradeaus "lockende" Verleitungshürde, sondern nach links weg...



Wie so oft kam es dann in der Praxis etwas anders als geplant...  Die Startsequenz und die Hürden nach dem langen Tunnel klappten gut, Bolton ließ sich schön anrufen und die folgende kleine Welle lief auch sehr gut. Leider wollte ich des dann bei der Hürde vor dem Slalom "zu gut" machen und drückte Bolton bei meinem Bemühen, in vor dem Sprung etwas zu stellen, hinten vorbei, so dass er die Hürde von hinten nahm.. =>  DIS ...   Danach fiel dann aber auch noch eine Stange und beim letzten "Kringel" drehte ich micht nicht sauber genug mit, so dass Bolton verweigerte...

Trotzdem war ich auch mit dem Jumping zufrieden, denn alle Wechsel und Lauflinien, die ich mir bei der Begehung überlegt hatte, habe wie geplant funktioniert. Hätte ich vielleicht etwas weniger Druck gemacht, wäre durchaus auch ein 0-Fehlerlauf drin gewesen...

Auch das Jumping von Sonntag im Video:



Eifel-Cup
Den Abschluss dieses tollen Turniers bildeten  dann die Finnalläufe swa "Eifel-Cups".  Alle Teams konnten sich nämlich im Vorfeld zu Mannschaften von jeweils 3 Hunden zusammen schließen. Für alle Läufe am Samstag und am Sonntag wurden Punkte verteilt, und die jeweils beiden besten Mannschaften beider Tage durften dann bei den Finalläufen am Sonntag Nachmittag im "k.o. - System" gegeneinander antreten. Der Sieger musste dann gegen die Gewinner des letzten Jahres antreten.  Unter dem Jubel der Zuschauer gewann letztendlich nach spannendem und harten "Fight" die Mannschaft "of the four bees" aus Belgien gegen die Titelverteiger und Gewinner des letzten Jahres, den "Rebenhüpfern".


Hier ein Video-Eindruck von der guten Stimmung beim Final-Lauf:




So ging bei zum Schluss sonnigen Wetter ein tolles Turnierwochenende bei den Eifel-Jumpers in Reetz zu Ende, das mir auf jeden Fall in bester Erinnerung bleiben wird! :-)

Freitag, 1. Juli 2011

18./19. Juni 2011, Heckenlandturnier der SV OG Höfen


Im Juni und Juli gibt es üblicherweise ein reichhaltiges Angebot an Turnieren und Startmöglichkeiten.  Da mir das Nordsee-Turnier an Pfingsten doch etwas zu weit war, hatte ich mich für einen Start beim Heckenlandturnier der SV OG Höfen entschieden.  Eine Blick auf den Routenplaner zeigte schnell, dass eine Heimfahrt am Samstag nach dem Turnier und eine Rückkehr nach Höfen am Sonntag wenig sinnvoll war. Also entschloss ich mich, schon freitags Abend mit dem Wohnwagen anzureisen und dort zu übernachten.  Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit, denn es regnete und stürmte zeitweise recht kräftig. Doch dank Heizung im Wohnwagen überstanden wir das Wochenende unbeschadet.

Das Turnier war hervorragend organisiert, von der Stellplatz-Reservierung für den Wohnwagen  bis hin zu fetziger Musik war alles von den Höfenern bestens geregelt und organsieiert. Die Stimmung war trotz der erwähnten Wetters bei allen sehr gut und wir haben wieder einige nette Leute kennen gelernt.

Doch nun zum sportlichen Teil des Wochenendes...   Richterin war an beiden Tagen Inge Kurz. Ihre Parcours waren teilweise doch recht anspruchsvoll und mitunter auch, insbesondere für schnelle Hund und angesichts des nassen Wetters, sehr eng.


Samstag, 18. Juni

Da der erste Start erst für 9:30 Uhr angesetzt war und in der Reihenfolge A1, A2, Senioren, und dann A3 gestartet wurde, waren wir erst kurz vor Mittag an der Reihe.


A-Lauf
Bei der Begehung des A-Parocours fielen mir eigentlich nur zwei Stellen auf, an denen ich etwas länger überlegen musst. Gleich die 2. Hürde war von hinten zu springen und dann gings recht eng über die 3. Hürde Richtung Steg. Hier entschied ich mich, Bolton, Bolton auf dem kürzeren Weg zwischen 2 und 3 hindurch zur Hürde 3 zu führen. Viele ließen die Hunde auch auf dem weiteren Bogen um die Hürde 2 herum laufen, wodurch der Hund mehr Schwung behielt... Etwas knifflig war auch die Hürde vor dem Slalom und dann der Slalomeingang selber. Durch den davor liegenden Weitsprung erschien es mir unmöglich, vor dem Hund zu bleiben, so dass ich den folgenden Sprung und den Slalomeingange von hinten führen wollte...

Soweit meine Planungen. Irgendwie war Bolton dann aber viel zu unkonzetriert und irgendwie neben "der Rolle". Vielleicht lag es ja daran, dass ich ihn vorher zu lange im Auto habe sitzen lassen, auf jeden Fall war er ziemlich aufgedreht und kläffte die ganze Zeit herum, ohne richtig bei der Sache zu sein. Das machte mich noch nervöser und hektischer, als ich ohnehin schon war, entsprechend eckig war auch der Start und die erste, enge Sequenz. Am Stegabgang war ich dann zu zögerlich, was Bolton dann gleich merkte und verunsichert absprang. Dass die Richterin dies dann doch nicht als Fehler anzeigte, habe ich erst nachher erfahren. Im den Glauben, ohnehin schon einen Parcourfehler zu haben, habe ich Bolten dann an der Kontaktzone des A-Wand-Abgangs, wo er einfach nicht stehen blieb und weiter lief, wieder zurück gesetzt. Somit hatten wir unser nächstes DIS... :-(.  Da Bolton immer noch kläffend herum sprang, klappte dann auch der restliche Parcour nicht mehr.... also ein Lauf zum Vergessen...

Entsprechend frustriert war ich dann auch danach, besonders die Kontaktzonen ärgerten mich, da wir ja daran schon sehr lange herumtrainieren und ich eigentlich der Meinung (oder besser der Hoffnung) war, dass Bolton sie langsam begriffen hat...

Hier das Video zu unserem "Murks"-Lauf:





In der Pause bis zum Jumping habe ich mich mit Bolton dann in den Wohnwagen zurück gezogen, um einfach etwas abzuschalten und  meinen Frust nach dem A-Lauf  abzubauen. Dank guter Musik von "Muse" im MP3-Player ist mir das dann auch gelungen und nach einer heißen Tasse Beutel-Capuccino und einem Knäckebrot mit Nusspli  ;-) kam auch meine Motivation und die Freude aufs Jumping zurück..


Jumping

Der Jumping Parcour gefiel mir ausgesprochen gut. Er war schnell und rund zu laufen und bot an einigen Stellen Möglichkeiten, durch behertze (französiche) Wechsel den Hund auf Zug bzw. Tempo zu halten. Bei der Begehung war ich mir ziemlich sicher, dass ich an den entsprechenden Stellen weit genug vor Bolton sein würde, damit die eingeplanten Franzosen auch funktionierten...  Also wollte ich es auch versuchen, nach dem vermurksten A-Lauf konnte ja eigentlich alles nur besser werden... ;-)

Und es wurde besser... :-)).  Alle Wechsel funktionierten wie geplant, nur vor der Mauer ungefähr zur Hälfte des Parcours lief Bolton auf einer anderen Linie wie geplant, so dass ich da etwas drücken musste.  Vermutlich verlor er dabei auch etwas Schwung und auch Konzentration, denn beim darauffolgenden Sprung fiel dann leider die Stange, was ich aber wegen des französischen Wechsels, den ich dahinter machte, nicht mit bekam. Der Rest lief nach auch noch schnell und flüssig, so dass wir mit einer recht flotten Zeit und nach einem (für unsere Verhätlnisse) runden Lauf hochzufrieden über die Zielhürde gingen.

Hier das Video dazu:



Mit diesem Lauf landeten wir auf Platz 10 von 22 Startern. Die reine Zeit war nur, und das freut mich besonders, gut 0,6 Sek langsamer als die Zeiten der bekannt schnellen Teams wie Tobias mit Don oder Mona mit Page. Trotz der gefallenen Stange war ich mit dem Lauf sehr zufrieden, zeigte er doch, dass wir mit etwas Glück und beherztem, rundem Laufen doch halbwegs mit den schnellen Teams mithalten können.






Abends bin ich dann nach einer köstlichen Dose "Räubertopf" und einer (Plastik)flasche "Weißbier" im Wohnwagen nochmal den fetzigen und rockigen Klängen der Musik gefolgt und zum Vereinsheim der Höfener hinüber gegangen. Dort ließ der harte Kern der OG, verstärkt durch ein paar weitere  "Feier-Willige" den Tag bei leckerem, frischen Bier und guter Musik ausklingen.  Gegen 22: 30 Uhr habe ich dann den "Heimweg" zum Wohnwagen angetreten, da ja am Sonntag noch weitere sportliche Herausforderungen anstanden...


Sonntag, 19. Juni

Nach eine recht kalten, regnerischen und stürmichen Nacht begann der Sonntag erst mal wieder mit Regen. Da die A3 Starter auch am Sonntag erst sehr spät eingeplant waren, konnte ich mit Bolton nach dem Frühstück bei einer größeren Gassi-Runde noch etwas die schöne Eifellandschaft genießen.


A-Lauf
Der Sonntags-Parcour von Frau Kurz war auch nicht ohne. Besonders die schnelle Passage nach der A-Wand, insbesondere der von außen zu nehmende Sprung vor dem Reifen, machte mir bei der Begehung arge Kopfschmerzen.. Denn dadurch, dass ich bei Bolton die Zone am A-Wand-Abgang kontrollieren muss, er aber dort im Turnier aber auch nicht stehen bleibt, war ich bei dem o.g. Sprung vor dem Reifen zwangsläufig hinter ihm. Ich musste ihn dort also entweder mit einem belgischen Wechsel einbremsen oder versuchen, ihn von hinten zu Seite ziehen und dann mit einem "weg" über den Sprung zu schicken. Ansonsten hatte ich mir vorgenommen, am Steg wie im Training durch zu laufen (da ich danach einen französichen Wechsel eingeplant hatte) und zu hoffen, dass Bolton dann auch wie im Taining das "Tack"-Kommando ausführt und kurz auf der Zone anhält...  Soweit, sogut...

Leider lief es dann mal wieder in der Praxis ganz anders als geplant bzw. gehofft.  Bis zum Steg liefs eigentlich recht gut, aber am Abgang hatte ich dann wohl doch etwas zuviel "Gottvertrauen", denn ohne jegliche Kontrolle sprang Bolton (natürlich) ab, was ich aber durch den Franzosen nicht bemerkt habe. Der eingeplante Wechsel hinter dem Hund vor der A-Wand funktionierte auch, ebenso auch die Kontaktzone. Da ich mich aber dort nicht absetzen konnte und zugleich mit Bolton losgelaufen bin, war ich dann an dem o.g. Sprung so weit hinter him, dass mir ein Belgier kaum noch machbar erschien und ich mich spontan entschloss, Bolton mit einem "zu mir ! " auf mich zuzuziehen und dann mit einem "weg!" über den Sprung zu schicken. Bolton reagierte auch ganz brav, zog den Linksbogen zu und drehte nach meinem "weg" auch schön nach rechts, sprang aber dann leider nicht, sondern lief links an dem Sprung vorbei. Im Nachhinein fiel mir natürlich ein, dass wir dies, also das "weg!" vor einem Sprung noch nie geübt hatten, bisher immer nur nach dem Sprung. So war es eigentlich zu erwarten, dass er verweigert, aber nachher ist man halt immer schlauer...
Durch die Verweigerung und den "Korrekturkringel" war dann auch irgendwie der Schwung bei Bolton raus, sodass ich bei dem Sprung nach der folgenden Mauer zu wenig mitlief und Bolton dann innen vorbei lief, also nochmal verweigerte...   Mit einem Parcourfehler und zwei Verweigerungen landeten wir dann wegen der hohen Zahl von Disqualifikationen noch als letztes gewertetes Team auf Platz 7 von 23 Teams.... Da wäre mal wieder viel mehr für uns drin gewesen... :-(

Hier das Video:



und die Ergebnis-Liste:




Jumping
Nachmittags gings dann zum Jumping. Einige kräftige Regenschauern hatten inzwischen die Einfahrt zum Parkplatz in eine Schlammwüste verwandet, aber der Parcourplatz selber war trotzdem noch gut zu laufen.  Nach dem doch recht guten Jumping von Samstag hoffte ich, dass dieses am Sonntag ebenfalls so gut laufen würde.  Der Parcour war m.M.n. wie der A-Lauf ebenfalls etwas schwieriger als am Vortag.  Schon der Anfang hatte es in sich: nach drei Sprüngen geradeaus schloss ich nach links ein Rechtsbogen auf die Mauer an, gefolgt von einem Sprung, der wieder von außen zu nehmen war.  Eine U-förmiger Tunnel nach dem Slalom lockte mit einem verführerischen, "falschen" Eingang und nach dem Reifen gings nicht wie (vom Hund) erwartet geradeaus, sondern rechtwinklig nach Links.

Nach dem Start lief das Jumping dann ähnlich wie der A-Lauf.  Ich rief Bolton über die drei ersten Geradeaussprünge ab, habe ihn dann aber wohl durch meinen folgenden Wechsel über dem Sprung 3 so "gestört" das die Stange fiel.  Der  Franzose vor der Mauer, bei dem ich bei der Begehung etwas Bedenken hatte, klappte recht gut und mit dem Gefühl, die schwierigste Ecke hinter mir zu haben, gings dann auf den Slalom zu..  Und was mach Bolton?... Er fädelt aus ! ... :(.  Vermutlich habe ich zuviel Druck gemacht und lief auch im Bemühen, in möglichst gut zu kontrollieren, zu dicht bei ihm...    Der folgenden Tunnelverleitung gingen wir dann nicht "auf den Leim", aber irgendwie hab ich Bolton dann beim Reifen wohl in geistiger Verwirrung mit einem "vor!" (wie ich nachher auf dem Video selber überraschenderweise hören konnte) noch weiter geradeaus geschickt, anstatt das Tempo heraus zu nehmen und ihn zu mir zu rufen...  Nach dem folgenden DIS hatte ich dann keine Lust mehr.... :-(

Hier das Video:



Somit ging ein in jeder Beziehung wechselhaftes Wochenende zu Ende. Die Stimmung unter den Teilnehmern war immer gut,  ansonsten waren eben ein paar Sonnenstahlen das Jumping am Samstag mein einziges (sportliches) Highligt.. Alles andere kann man eher in die Rubrik "Abhaken" einordnen...




Als abschließende Herausforderung entpuppte sich dann noch das Verlassen der Parkplatzes mit dem Wohnwagengespann.  Nachdem die drei Gespanne vor mir unter Ausnutzung von Geschwindigkeit und Schwung sich gerade so durch die Schlammkuhlen retten konnten, habe ich mich schon nach wenigen Metern noch auf dem "Gras"festgefahren. Glücklicherweise war Organisation der Höfener auch auf solche Fälle vorbereite, ein Traktor war nämlich gleich zur Stelle und hat und mich dann mit dem gesamten Gespann behutsam auf die feste Straße gezogen...




Trotzdem werden wir nächstes Jahr wohl wieder kommen, denn Spaß hat das Wochenende allem zum Trotz doch eine Menge gemacht... :-))