
Das Seminar fand am 29. und 30. Mai in Iserlohn bei CBF-Dogs (www.cbf-dog.de) in einer Halle statt. Es handelt sich dabei um eine ehemalige Industriehalle, die mit einem sehr gut zu laufenden Gummiboden ausgestattet ist und flächenmäßig für Seminare usw. toll geeignet ist. Im vorderen Teil ist ein Aufenthaltebereich mit Sitzgelegenheiten und Tischen abgetrennt, an dem wir an diesem Wochenende von Claudia von CBF-Dogs auch bestens verpflegt wurden. Überhaupt war die Organisation hervorragend und der Vorteil der Halle kam spätetens am 2. Tag zum tragen, an dem es den ganzen Tag über heftige Regenschauer gab...
Nach einem gemeinsamen Frühstück begann Daniel pünktlich um 9 Uhr mit seinem Seminar. Ich kannte Daniel schon von einem ähnlichen Seminar Ende 2008 in Siegen und vom letztjährigen Agi-Workshop in Bielefeld und freute mich schon auf seine lustige, stets positive Art.
Der Samstag hatte primär das Suchen (und Finden ;)) der Ideallinien für Hund und Hundführer (die nicht immer gleich sein müssen ;)) sowie die verschiedenen Wechseltechniken zum Thema. Dazu hatte Daniel einen Parcour gestellt, der verschiedene Seqzenzen bis hin zur "belgischen Treppe" zuließ. Der Vormittag stand dann ganz im Zeichen der "Ideallinie" für den Hund. Daniel erklärte, dass er bei der Begehung des Parcours immer zuerst den otpimalen Laufweg des Hundes sucht bzw. fest legt und sich dann dazu überlegt, wie er selber laufen möchte und an welchen Stellen welcher Wechsel sinnvoll sind. Dies durften wir dann in der Praxis gruppenweise ausprobieren und üben. Am interessantesten fand ich die Erfahrung, dass es u.U. schneller ist, selber einen etwas weiteren Weg zu laufen (z.B. eine Hürde zu hinterlaufen), wenn der Hund dafür auf einer besseren, schnelleren Linie geführt werden kann. Voraussetzung ist natürlich, dass man einen entsprechenden "Vorsprung" vor seinem Hund hat (was bei schnelleren Hunden ja nicht immer einfach ist ... ;))..
Nachmittags haben wir dann, u.a. an der "belgischen Treppe", das Stellen des Hundes vor Sprüngen geübt. Dies fiel mir selber etwas leichter, da ich diese Technik schon auf verschiedenen anderen Seminaren gelernt hatte.
Sonntags waren dann am Vormittag waren die Kontaktzonen an der Reihe. Dazu hatte Daniel wieder einen kleinen Übungsparcour gestellt, der schnell die Stärken und vor allem die Schwächen der verschiedenen Teams aufzeigte. Da doch die meisten so ihre Probleme mit den Zonen hatten, erklärte Daniel kurz, wie man sinnvollerweise mittels Target und Clicker die Zonen (2on2off) aufbauen kann. Diese Methode hatte ich letzte Jahr in Bielefeld von Andrea Deeg schon gehört und danach versuche ich auch bei Bolton (schon seit dem Winter), die Kontaktzonen neu aufzubauen.
Nach diesen eher trockenen und "wenig dynamischen" Übungen zu den Kontaktzonen hat Daniel dann am Nachmittag einen "Rennparcour" mit 5 (!) nebeneinander liegenden Tunneln aufgebaut. Da war dann wirklich Rennen angesagt, verbunden aber mit interessanten Führtechniken. Gleichzeitig konnten wir auch das eine oder andere am Samstag gelernte anwenden und somit vertiefen (Stichwort Ideallinie).
Hier ein Video von Daniel, in dem er uns zeigt, wie man den "Rennparcour" richtig läuft...
Bei allen Übungen hat sich Daniel sehr viel Zeit genommen und auch einigen unerfahreneren Teilnehmenr mit viel Geduld einige Basics erklärt und gezeigt. So ist letztendlich jeder auf seine Kosten gekommen und konnte seinem eigenen Niveau entsprechend neue Ideen und Erkenntnisse mit nach Hause nehmen. Alles in allem war es ein sehr interessantes Seminar bei Daniel, für mich sicher nicht das letzte bei ihm...

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